BMBFSFJ

Wir sehen mehr

Erste bundesweite Kampagne für das BMBFSFJ

Als Teil des fischerAppelt-Netzwerks verantworten wir die bundesweite Kampagne „Wir sehen mehr“ für das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) .
Die Kampagne macht auf die Vielfalt und gesellschaftliche Bedeutung von Erziehungsberufen aufmerksam, würdigt die Arbeit von Erziehungsfachkräften und soll neue Fachkräfte für den Beruf gewinnen. Es ist die erste Kampagne von der Kreatividee bis zur Umsetzung, die wir für das BMBFSFJ umsetzen.

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Kita: Wutanfall oder Willenskraft?


Erziehungsfachkräfte leisten weit mehr als Betreuung. Sie begleiten Kinder und Jugendliche in entscheidenden Entwicklungsphasen und tragen maßgeblich zu ihrer frühkindlichen und schulischen Bildung bei. Zugleich stehen viele Einrichtungen vor der Herausforderung, ausreichend Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden. Mit der Kampagne „Wir sehen mehr“ macht das BMBFSFJ die vielfältigen Aufgaben und die Bildungsleistung des Erziehungsberufs sichtbar.

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Hort: Trouble oder Teamgeist?



Im Zentrum der Online und Out-of-home Kampagne stehen Alltagssituationen, in denen auf den ersten Blick vor allem Chaos, Trotz oder Verweigerung zu sehen sind. Erziehungsfachkräfte erkennen darin mehr: Sie sehen Bedürfnisse, Entwicklungsschritte, Potenziale und individuelle Wege, die Kinder und Jugendliche in ihrem Aufwachsen unterstützen. Das Motto „Wir sehen mehr“ bringt diese besondere Perspektive auf den Punkt und zeigt, wie anspruchsvoll und wirkungsvoll die Arbeit in Erziehungsberufen ist.


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Hilfe zur Erziehung: Durchfallen oder durchstarten?


Für die Kampagne wurden vier Motive entwickelt, die auf drei zentrale Tätigkeitsfelder des Erziehungsberufs einzahlen: Kita, Hort und Hilfen zur Erziehung. Damit macht die Kampagne deutlich, dass Erziehungsberufe vielfältige Perspektiven bieten und weit über die Arbeit in Kindertageseinrichtungen hinausgehen. Der Bereich Hort gewinnt insbesondere mit Blick auf den ab 1. August 2026 geltenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Erstklässlerinnen und Erstklässler an Bedeutung.

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Hingucker mit Haltung: Unsere Plakate weckten Neugier und bauten verstaubte Klischees ab.

Die Kampagne richtet sich an mehrere Zielgruppen: an Menschen, die bereits in Erziehungsberufen arbeiten, an junge Menschen und Quereinsteigende sowie an die breite Öffentlichkeit – insbesondere an Eltern. Während die Wertschätzung für die Arbeit der Erziehungsfachkräfte gestärkt werden soll, möchte die Kampagne zugleich Interesse an den Berufsfeldern wecken und Beschäftigte langfristig im Beruf halten. Je nach regionaler Situation setzt sie unterschiedliche Schwerpunkte: Während in Ostdeutschland aufgrund rückläufiger Geburtenzahlen der Bedarf im Kita-Bereich teilweise zurückgeht, bleibt der Fachkräftebedarf in Westdeutschland insbesondere im Kleinkind- und Krippenbereich hoch. Zugleich rückt die Kampagne weitere Tätigkeitsfelder wie Hort und Hilfen zur Erziehung in den Fokus.

Im Fokus: Aufmerksamkeitsstarke Digital-Ads, die Perspektiven verschieben.



Ausgespielt wird die Kampagne bis Ende September 2026 über einen integrierten Media-Mix aus Out-of-Home- und Online-Maßnahmen. Zum Einsatz kommen unter anderem City-Light-Poster, digitale City-Light-Poster, Großflächen, Digital-Out-of-Home-Formate, Social Media, Online Audio, Podcasts, Display Ads und Streaming-Angebote. Die Kampagne wird in einem zweiten Flight durch flankierende Presse- und Öffentlichkeitsarbeit begleitet.

Hingeschaut: Digitale Außenwerbung, spannender als das eigene Smartphone.

Wir verantworten Strategie, Kreativansatz und die Umsetzung sämtlicher Werbeassets. Die Kreatividee entstand in Zusammenarbeit mit unserem internen Kreativteam und wurde über die integrierten Kompetenzen unserer Agentur-Gruppe umgesetzt. Für die Bewegtbildproduktion ist PUK Studios verantwortlich. Die Website  sowie weitere Maßnahmen der flankierenden Begleitkommunikation ergänzen die Kampagne.

Statement im Großformat: Das Riesenposter an der Fassade des BMBFSFJ brachte die Botschaft mitten ins Regierungsviertel.