Case Studies

Ob Schlammschlacht in Wacken oder Fragerunden an den Keynote-Speaker bei der Business-Konferenz: Events lassen sich nicht nur digitalisieren, sie entfalten oft größeres Potential als sie es im realen Leben jemals gekonnt hätten.

Wacken World Wide auf MagentaMusik360

#futurefriendly #digital-ecosystem #headless

Wie der "heilige Acker" im schleswig-holsteinischen Wacken digitalisiert werden kann, stellte die Telekom Deutschland GmbH in diesem Jahr auf MagentaMusik 360  klar. Und brach damit sowohl eigene Rekorde als auch die des Festivals selbst: 11 Millionen Live-Content-Views verzeichnete Wacken World Wide  über alle Tage im Gegensatz zu den sonst rund 85000 Besuchern beim "echten" Festival.

Nicht nur in Sachen Reichweite nutzten die Telekom und die Festival-Veranstalter die Stärken des Mediums voll aus: Neben Live-Streams, die zum großen Teil auch noch im Nachgang zum Abruf stehen, warfen die Verantwortlichen auch Mitschnitte aus vergangenen Jahren ins Angebot, mit Interviews und Hintergrund-Stories wurden vier Festival-Tage gefüllt. Den Rest des Festival-Feelings erledigten zahlreiche Festivalgänger von Zuhause – ob im Garten, vor dem TV, Tablet, Smartphone oder Laptop, und kommunizierten über eingebundene Social-Kanäle.

Fork baute MagentaMusik 360 schon zwei Jahre vor der Pandemie aus verschiedenen Systemen zur Future-Friendly-Plattform um. Damit vereint die Plattform heute verschiedene gewachsene Formate unter einem musikalischen Dach. Die Headless-Architektur der Systemlandschaft lässt schnelle Erweiterungen und Umbauten zu und forciert sie sogar – auch aus diesem Grund fiel es verhältnismäßig leicht, den heiligen Acker (fast) vollumfänglich ins Web zu verlegen.

Heaven Shall Burn live auf der virtuellen Wacken-Bühne bei MagentaMusik360: Die digitale Version des berühmtesten Metal-Festival der Welt erreichte 11 Millionen Live-Content-Views.

Volkswagen ID.3: Vom Event-Konzept zur Lernplattform in drei Monaten

#quicknotdirty #offbrief #ongoals #livefeeling

Dass ein geplantes Event nicht immer eins zu eins in ein digitales gewandelt werden muss, zeigte unser Team aus Fork, fischerAppelt Live Marketing, Explizit und Volkswagen im Juli 2020. Dem ursprünglichen Konzept, 16.000 Teilnehmer in Wolfsburg auf die Markteinführung des E-Mobils ID.3 vorzubereiten, machte COVID-19 einen Strich durch die Rechnung. Heruntergebrochen auf die Ziele (Wissensvermittlung und -Abfrage) und Bedürfnisse der Nutzer (gemeinsam arbeiten) wurde aus dem Live-Event eine webbasierte Lernplattform mit Live-Charakter.

Dazu streckten wir die Event-Agenda zunächst auf mehrere Wochen, um dem Nutzungskontext gerecht zu werden: Am heimischen PC oder im Büro ist freie Zeiteinteilung möglich und wünschenswert. Ausgestattet mit dem Insight, dass viele der teilnehmenden Händler gern "auf Einsatz spielen", machten wir aus dem Test der "Wissens-Abfrage" außerdem ein Spiel: Gekürt wird am Ende das Team eines Autohauses, das die meisten Punkte für richtig beantwortete Fragen erreicht hat.

Die Plattform spricht 37 Sprachen und reduzierte dank fehlender Flüge nach Deutschland ganz nebenbei drastisch den CO2-Austausch. Das Mit- und gegeneinander Lernen kam gut an: Alle 16.000 Teilnehmer durchliefen in Rekordzeit das Rekord-Portal – der erste Auftakt stand nach nur drei Monaten und ist nun bereit, zur vollwertigen Event-Plattform ausgebaut zu werden.

T-Systems und Accelerate Digital Now: Live und On Demand für neue Leads

#quicknotdirty #tempo

Als die ersten Corona-Maßnahmen griffen, war vor allem Tempo gefragt – in einem kleinen Konzept- und Design-Paket lieferten wir T-Systems  die pragmatische Blaupause zum MVP der Accelerate Digital Now Platform. Das Ziel: Durch fehlende Live-Veranstaltungen weg gebrochene Leads mit digitalen Mini-Events zurück gewinnen.

Neben der Live-Übertragung der Keynote lieferten wir Zuschauern direkt Detailsinfos im Kontext auf ihre Devices – mit Artikeln, weiteren Videos oder Whitepaper-Downloads können einzelne Aspekte nachhaltig vertieft werden – eine Möglichkeit, die sich beim "echten" Event häufig nicht ergibt. Live-Chats mit den T-Systems-Experten und untereinander gehörten in diesem Fall zu den minimalen Dialog- und Verknüpfungs-Features. Die Registrierung zum Event lief per E-Mail oder Social Networks wie LinkedIn.

Auch in diesem Fall gewinnt der einfachste digitale Vorteil: Die Aufzeichnung des Streams und alle weiteren Inhalte bleiben auch später verfügbar – und die Plattform somit für einen wesentlich längeren Zeitraum relevant.

Designphase in Desktop-Ansicht: Der pragmatische Ansatz zur Accelerate Now Platform fokussiert Live-Stream und Interaktion mit Bordmitteln des Corporate Designs.

Merck Employer Branding: CurioCity als internationaler Mix aus Spiel und Social Network

#offbrief #ongoals #interaction #usergenerated

Als Jubiläums-Event gebrieft, entstand die virtuelle Stadt "CurioCity" als Baustein zum 350. Geburtstag von Merck. Ziel war es, Mitarbeiter weltweit auf Live-Übertragungen des Festakte quer durch alle Zeitzonen schon im Vorfeld einzustimmen und – ganz im Sinne des übergreifenden Gedanken "One Merck" zur Interaktion zu bewegen und zu teilen, was sie zu den Feierlichkeiten beisteuern wollten.

Heraus kam eine virtuelle Stadt, in denen Mitarbeiter zunächst regional, später international gemeinsam Appartements beziehen konnten. Mit einer Mischung aus Social Network und Städtebau-Simulation à la Sim City erreichten wir x Mitarbeiter, die insgesamt x Content-Pieces teilten und über drei Monate hinweg die eigentlichen Festakte aktiv mitgestalteten.

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